In unserer Praxis für Ergotherapie arbeiten wir nach dem bewährten Konzept der Sensorischen Integrationstherapie (SI), entwickelt von der amerikanischen Ergotherapeutin und Neurowissenschaftlerin Dr. A. Jean Ayres. Dieses Konzept richtet sich vor allem an Kinder, die Schwierigkeiten in der Wahrnehmungsverarbeitung haben – also dabei, Sinneseindrücke richtig aufzunehmen, zu verarbeiten und angemessen darauf zu reagieren.
Für wen ist die SI-Therapie geeignet?
Die Sensorische Integrationstherapie richtet sich insbesondere an Kinder, die…
häufig ungeschickt oder tollpatschig wirken
eine sehr geringe oder übersteigerte Reizempfindlichkeit zeigen
Schwierigkeiten in der Aufmerksamkeit oder Selbstregulation haben
Bewegungsabläufe nur schwer koordinieren können
sich in sozialen Situationen schnell überfordert fühlen
Lern- oder Sprachentwicklungsverzögerungen zeigen
Wie sieht die Therapie aus?
Die Therapie basiert auf spielerischen, individuell abgestimmten Bewegungs- und Wahrnehmungsangeboten. In einer speziell eingerichteten Therapiesituation wird das Kind gezielt dazu angeregt, sich mit verschiedenen Reizen auseinanderzusetzen, eigene Handlungen zu planen und sich körperlich auszuprobieren – immer auf seinem individuellen Entwicklungsniveau.
Dabei steht die Freude am Tun im Mittelpunkt. Denn Lernen geschieht dann am besten, wenn das Kind motiviert ist und sich sicher fühlt.
Unser Ziel:
Unser Ziel ist es, die Grundlage für eine gesunde Entwicklung von Motorik, Lernen, Verhalten und sozialer Kompetenz zu stärken. Durch die Förderung der sensorischen Integration helfen wir Kindern, sich in ihrem Körper und ihrer Umwelt sicherer zu fühlen – und damit ihren Alltag besser zu meistern.